Natriummonochloracetat

Natriummonochloracetat

Herkunft
: Indien
CAS-Nummer
: 3926-62-3
HS-Code
: 29154000
Grundlegende Informationen
IUPAC-Bezeichnung
: sodium 2-chloroacetate
Molekulare Formel
: C2H2ClNaO2
Molekulargewicht (g/mol)
: 116.4800
Synonyme und Handelsnamen
: Sodium monochloroacetate; SMCA; Chloroacetic acid sodium salt
Reinheit/Test (%)
: 98% min
Klasse/Qualitätsniveau
: Technical Grade
Körperliche Form
: Solid
Konzentration
: Pure substance
Aussehen//Farbe
: White to off-white solid
Geruch
: Slight acetic
Schmelzpunkt (°C)
: 235.0000
Dichte (g/cm³)
: 1.7740
Löslichkeit in Wasser
: Freely soluble
Signalwort
: Danger
UN-Nummer
: 2659
GHS-Gefahrenklasse
: Acute toxic; Skin corrosive; Eye corrosive
H-Aussagen
: H302|H312|H314|H331
P-Aussagen
: P260|P264|P271|P280|P301+P330+P331
REACH-Status
: Registered
Status einer Arzneimittelvorstufe
: Non-precursor
Speicherklasse (GHS)
: 6.1
Lagerungsbedingungen
: Cool, dry; away from acids
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Technisches Dokument

Kurzer Überblick
Natriummonochloracetat ist das Natriumsalz der Chloressigsäure. Es gilt als hygroskopisch und muss daher mit äußerster Vorsicht behandelt werden. Es ist ein weißes, frei fließendes feines Pulver mit einem leicht stechenden Geruch. Es ist leicht in Wasser löslich.
Herstellungsprozess
Natriummonochloracetat ist ein wichtiges Industrieprodukt, insbesondere zur Verwendung als Zwischenreaktant bei der Synthese vieler pharmazeutischer und agrochemischer Produkte. Zur Herstellung von Natriummonochloracetat wurden viele Verfahren entwickelt, die im Wesentlichen auf der Neutralisierung von Monochloressigsäure mit Basen wie Natriumhydroxid und Natriumcarbonat beruhen. Das Verfahren beinhaltet die Neutralisation der geschmolzenen Monochloressigsäure mit konzentrierter Ätznatron (50-55%), Natriumcarbonat in Form einer Suspension oder konzentrierter Lösung oder in Form eines Pulvers in einem Sprühtrockner. Bei diesem Verfahren wird Natriumcarbonat zusammen mit heißer Luft bei einer Temperatur von 100 °C eingeführt, während geschmolzene Monochloressigsäure bei einer Temperatur von 80 °C versprüht wird. Im Allgemeinen werden alle diese Verfahren entweder unter wasserfreien Bedingungen oder unter schneller Entfernung von Wasser (Sprühtrocknung) durchgeführt, wodurch das Natriummonochloracetat in Form eines feinen Pulvers erhalten wird, das dazu neigt, sich zu agglomerieren und somit beim pneumatischen Fördern oder Dekantieren schlecht zu fließen.